Studientipp

GTM Research hat sich den Speichermarkt in USA angeschaut. Demnach sind gewerbliche Energiespeicher in bereits sieben Bundesstaaten aus wirtschaftlicher Sicht interessant. In den kommenden fünf Jahren könnte der Markt sogar für 19 Bundesstaaten attraktiv werden.
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EGG passiert (vor) letzte Hürde

Mit 444 Ja-Stimmen der SPD und CDU wurde die EEG-Reform jetzt im Bundesrat durchgewunken – auch wenn die Grünen und die Linken klar dagegen stimmten und es weiterhin scharfe Kritik von Verbänden und Branchenmitgliedern hagelt. Ab dem 1.1.2017 wird dann die Stromabnahme zum Festpreis nicht mehr garantiert, Grünstromprojekte werden ausgeschrieben und der Ausbau gedeckelt. Jetzt muss nur noch die EU-Kommission der Gesetzesänderung zustimmen.
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Digitalisierungsgesetz beschlossen

Neben dem EEG hat der Bundesrat auch das Digitalisierungsgesetz passieren lassen. Es sieht einen flächendeckenden Smart-Meter-Einbau ab 2017 vor. Zudem forderte der Bundesrat ein Mitspracherecht für Verbraucher sowie eine regelmäßige Überprüfung der bis jetzt nur hypothetischen Kosten-Nutzen-Analyse, damit keine überproportionalen Ausgaben für Verbraucher, Netzbetreiber usw. entstehen.
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Mehr Speicher

Laut „IHS Energy Storage Company and Project Database – Q2, 2016“ sind derzeit Energiespeicher mit einer Gesamtleistung von 2 GW in Planung, insbesondere in den USA, China und Südkorea. Das ist eine 20-Prozent-Steigerung im Vergleich zu Ende 2015. Zudem setze sich die Li-Ionen-Technologie bei Großspeichern durch – bis zu 90 Prozent aller Speichervorhaben im Jahr 2016 könnten auf Li-Ion-Batterien setzen.
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Download-Tipp

Die Bundesnetzagentur hat die finale Version ihres Leitfadens zur Eigenversorgung veröffentlicht. Dieser gibt Antworten auf häufig gestellte Praxisfragen und zeigt die Auslegung der EEG-Umlagepflichten auf.
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Technologieoffene Ausschreibungen?

Von 2018 bis 2020 will die Bundesnetzagentur gemeinsame Ausschreibungen für Onshore-Windenergie und Solaranlagen durchführen. Insgesamt 400 MW sollen über sogenannte technologieneutrale Ausschreibungen vergeben werden. Das Pilotverfahren hat u.a. den Weg ins EEG 2017 gefunden, weil Letzteres noch von der EU Kommission genehmigt werden muss und diese technologieneutrale gegenüber technologiegebundenen Ausschreibungen bevorzugt.
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Netzwerk

WORKSHOP  -  08.-09.11.2016 - Fraunhofer ICT - Pfinztal

Kälte- und Wärmespeicher für die Prozessindustrie und die Prozesssicherheit

In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer ICT und der Hochschule Luzern veranstaltet das Innovationsnetzwerk „ZukunftSpeicher“ einen Workshop zum Thema "Kälte- und Wärmespeicher für die Prozessindustrie und die Prozesssicherheit"

Informationen


Die Netzwerkidee

Von herausragender strategischer Bedeutung für die künftige Energieversorgung Deutschlands ist ein verbesserter Zugriff auf leistungsfähige, effiziente und wirtschaftlich zu betreibende Energiespeicher.

Angesichts der deutlich zunehmenden fluktuierenden Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien werden neue Speichertechnologien und neue Ansätze des Lastmanagements bzw. neuer Netzstrukturen benötigt. Speicher haben in modernen Energiesystemen eine zentrale Position. Zum einen bilden sie elementare Bestandteile des Energiesystems, indem sie Spitzenlasten puffern sowie indem sie erst den Einsatz von mobilen und netzunabhängigen Technologien ermöglichen. Weiterhin helfen sie, verlustreiche Umwandlungsprozesse zu vermeiden. Die Anforderungen an Energiespeicher umfassen das gesamte zeitliche Spektrum, vom momentanen Auffangen von Spitzenlasten bis zum Anlegen strategischer Reserven. Gleichzeitig soll die anfallende Energie in den verschiedensten Erscheinungsformen gespeichert werden können, als elektrische, elektrochemische, Wärme-, mechanische oder stoffliche Energie.

Deutschland im Jahr 2050: Im Jahresdurchschnitt liefern erneuerbare Energien über 80 Prozent des Strombedarfs. Das funktioniert, weil es ein größeres und leistungsfähigeres Stromnetz gibt als heute. Neue Leitungen transportieren Strom über weite Strecken von Norden nach Süden. Doch die Stromerzeugung aus Wind und Sonne schwankt je nach Wetter, Tages und Jahreszeit sehr stark. Es gibt viele Stunden in denen Wind und Sonne deutlich mehr Strom erzeugen, als die Verbraucher in Deutschland gerade benötigen. Damit dieser Strom nicht verpufft, wird er gespeichert. In den Stunden, in denen die Produktion aus Wind und Solaranlagen absinkt, geben die Speicher ihre Energie wieder ab.

Dieses zukünftige, auf erneuerbaren Energien basierende Energiesystem braucht einen Mix aus verschiedenen Speicherarten und -technologien. Heute sind viele dieser Technologien noch nicht ausgereift. Da noch nicht absehbar ist, welche der verschiedenen Technologien am Ende wirtschaftlich sind, muss ihre Erforschung technologieneutral sein. Leistungsfähige Energiespeicher sind ein Schlüssel zur Energiewende. Diese lässt sich mit dem massiven Ausbau der regenerativen Energiequellen nur mit dem Einsatz von Energiespeichern erfolgreich umsetzen. Hierfür müssen kleine wie große Speicher erforscht werden, solche, die Energie für Minuten oder Stunden, und solche, die Energie über Tage oder Wochen speichern können.

Das Ziel

Aufgabe des Netzwerks und seiner Partner ist es, innovative Technologien und Dienstleistungen für die Anforderungen, die sich in Verbindung mit Energiespeichersystemen ergeben, zu entwickeln und gemeinsam prototypisch umzusetzen.

Thematischer Schwerpunkt dieses Netzwerkes ist die stoffliche und thermische Energiespeicherung. In diesen Bereichen herrscht noch hoher Forschungsbedarf. Themen zu anderen Energiespeicherarten, wie z.B. der mechanischen und chemischen Speicherung werden zudem nicht unberücksichtigt bleiben.
Ansätze von Entwicklungsthemen sollen sich entlang der gesamten energetischen Wertschöpfungskette gliedern, wie Erzeugung, Umwandlung, Verteilung, Speicherung und Nutzung. Zu berücksichtigen ist die gesamte Speicherinfrastruktur und alle Speicherkomponenten. Besonders ist hervorzuheben, dass alle Techniken der stofflichen und thermischen Energiespeicherung von grundsätzlichen Fragen der Materialentwicklung und -charakterisierung bis zu Demonstrationsanlagen bzw. kommerziellen Produkten hin bearbeitet werden.

Betrachtet werden sowohl stationäre als auch bewegliche Speichersysteme.

Es sind bereits mehrere Projektthemen definiert, die mit Netzwerkpartnern umgesetzt werden.

Das Netzwerk

Das Netzwerk besteht aus meist mittelständischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus dem breiten Umfeld der Energiebranche sowie Neueinsteigern aus anderen High-Tech-Branchen. Insbesondere technologieorientierte mittelständische Unternehmen erhalten aus dem Netzwerk positive Impulse zur Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit im nationalen und internationalen Umfeld.

Durch Vernetzung und Einbeziehung von weiteren Akteuren wird das Netzwerk weiter auf- und ausgebaut und steht auch für neue Partner offen.

Das auf Initiative der Ellwanger EurA Consult AG neu gegründete Netzwerk "ZukunftSpeicher - Speichertechnologien für die Energiewende" wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi).