Studien-Tipp:

Stromkunden wünschen sich von den Energieversorgern neue Produkte und Dienstleistungen. Dabei spielt der ökologische Aspekt eine wichtige Rolle. Diesen berücksichtigen eigenen Angaben zufolge acht von zehn Stromkunden bei der Wahl ihres Stromanbieters. Das ist das zentrale Ergebnis der Studie "Die Zukunft der Energie: Was Verbraucher wirklich wollen" der Unternehmensberatung AXXCON, für die 1.000 Verbraucher befragt wurden.
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Brennstoffzellentechnik – ja oder nein?

Ist sich die Heizungsindustrie in Sachen Brennwerttechnik – solo oder auch in Kombination mit Sonnenenergie oder Biomasse-Heizungen – und Kraft-Wärme-Kopplung noch einig, scheiden sich an der Brennstoffzelle die Geister. So will Vaillant sich ganz zurückziehen und Bosch die Technik nicht weiterentwickeln. Einzig das Familienunternehmen Viessmann setzt weiterhin auf die Brennstoffzelle.
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Ganze 38.000 MW Strom

haben die Windenergieanlagen in Deutschland am 18. März 2017 in der Stunde zwischen 9 und 10 Uhr ins Netz gespeist. Damit wurde der Leistungsrekord aus dem Februar (37.500 MW) eingestellt. Ein Sturm hat den neuen Wind-Rekord möglich gemacht. Wenn man diese Lastspitze doch nur hätte speichern können...
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Energiewendefonds statt EEG-Umlage:

Die EEG-Umlage lässt die Strompreise steigen – und das dürfte so weitergehen, wenn sich am System nichts ändert. Nun haben die Verbraucherzentralen einen Vorschlag vorgebracht, wie sich die Finanzierung der Energiewende sinnvoll umstellen ließe: Statt einer Umlage soll es einen Energiewendefonds geben, in den Geld aus Einkommens- und Unternehmenssteuern fließt. So ließen sich die Kosten leistungsgerechter verteilen.
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Einen Effizienzleitfaden für PV-Speichersysteme

hat der Bundesverband Energiespeicher (BVES) gemeinsam mit dem Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) und einer Reihe von Herstellern sowie Prüf- und Forschungsinstituten veröffentlicht. Die Vergleichbarkeit wichtiger Parameter von PV-Speichersystemen soll für mehr Transparenz im Markt sorgen. Denn wegen sinkender Preise wächst der Markt für Energiespeicher, vor allem im Haushaltsbereich, und wird für Kunden zunehmend unübersichtlich.
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Netzwerk

4. EnergieSymposium am 18.10.2017 in Aachen

Energie ist die Existenzgrundlage einer modernen Industriegesellschaft, der sie einen ständig wachsenden Lebensstandard ermöglicht. Um die Energieversorgung einer wachsenden Bevölkerung mit zunehmenden Ansprüchen garantieren und zukünftig ganz auf Erneuerbare Energien umstellen zu können, d. h. auf fossile und nukleare Rohstoffe zu verzichten, müssen bestehende Technologien effizienter gemacht und neue, innovative Technologien entwickelt werden.

Das EnergieSymposium bietet Ihnen die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und zum Aufbau von Kontakten und Kooperationen mit internationalen Referenten und Entscheidungsträgern.

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Die Netzwerkidee

Von herausragender strategischer Bedeutung für die künftige Energieversorgung Deutschlands ist ein verbesserter Zugriff auf leistungsfähige, effiziente und wirtschaftlich zu betreibende Energiespeicher.

Angesichts der deutlich zunehmenden fluktuierenden Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien werden neue Speichertechnologien und neue Ansätze des Lastmanagements bzw. neuer Netzstrukturen benötigt. Speicher haben in modernen Energiesystemen eine zentrale Position. Zum einen bilden sie elementare Bestandteile des Energiesystems, indem sie Spitzenlasten puffern sowie indem sie erst den Einsatz von mobilen und netzunabhängigen Technologien ermöglichen. Weiterhin helfen sie, verlustreiche Umwandlungsprozesse zu vermeiden. Die Anforderungen an Energiespeicher umfassen das gesamte zeitliche Spektrum, vom momentanen Auffangen von Spitzenlasten bis zum Anlegen strategischer Reserven. Gleichzeitig soll die anfallende Energie in den verschiedensten Erscheinungsformen gespeichert werden können, als elektrische, elektrochemische, Wärme-, mechanische oder stoffliche Energie.

Deutschland im Jahr 2050: Im Jahresdurchschnitt liefern erneuerbare Energien über 80 Prozent des Strombedarfs. Das funktioniert, weil es ein größeres und leistungsfähigeres Stromnetz gibt als heute. Neue Leitungen transportieren Strom über weite Strecken von Norden nach Süden. Doch die Stromerzeugung aus Wind und Sonne schwankt je nach Wetter, Tages und Jahreszeit sehr stark. Es gibt viele Stunden in denen Wind und Sonne deutlich mehr Strom erzeugen, als die Verbraucher in Deutschland gerade benötigen. Damit dieser Strom nicht verpufft, wird er gespeichert. In den Stunden, in denen die Produktion aus Wind und Solaranlagen absinkt, geben die Speicher ihre Energie wieder ab.

Dieses zukünftige, auf erneuerbaren Energien basierende Energiesystem braucht einen Mix aus verschiedenen Speicherarten und -technologien. Heute sind viele dieser Technologien noch nicht ausgereift. Da noch nicht absehbar ist, welche der verschiedenen Technologien am Ende wirtschaftlich sind, muss ihre Erforschung technologieneutral sein. Leistungsfähige Energiespeicher sind ein Schlüssel zur Energiewende. Diese lässt sich mit dem massiven Ausbau der regenerativen Energiequellen nur mit dem Einsatz von Energiespeichern erfolgreich umsetzen. Hierfür müssen kleine wie große Speicher erforscht werden, solche, die Energie für Minuten oder Stunden, und solche, die Energie über Tage oder Wochen speichern können.

Das Ziel

Aufgabe des Netzwerks und seiner Partner ist es, innovative Technologien und Dienstleistungen für die Anforderungen, die sich in Verbindung mit Energiespeichersystemen ergeben, zu entwickeln und gemeinsam prototypisch umzusetzen.

Thematischer Schwerpunkt dieses Netzwerkes ist die stoffliche und thermische Energiespeicherung. In diesen Bereichen herrscht noch hoher Forschungsbedarf. Themen zu anderen Energiespeicherarten, wie z.B. der mechanischen und chemischen Speicherung werden zudem nicht unberücksichtigt bleiben.
Ansätze von Entwicklungsthemen sollen sich entlang der gesamten energetischen Wertschöpfungskette gliedern, wie Erzeugung, Umwandlung, Verteilung, Speicherung und Nutzung. Zu berücksichtigen ist die gesamte Speicherinfrastruktur und alle Speicherkomponenten. Besonders ist hervorzuheben, dass alle Techniken der stofflichen und thermischen Energiespeicherung von grundsätzlichen Fragen der Materialentwicklung und -charakterisierung bis zu Demonstrationsanlagen bzw. kommerziellen Produkten hin bearbeitet werden.

Betrachtet werden sowohl stationäre als auch bewegliche Speichersysteme.

Es sind bereits mehrere Projektthemen definiert, die mit Netzwerkpartnern umgesetzt werden.

Das Netzwerk

Das Netzwerk besteht aus meist mittelständischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus dem breiten Umfeld der Energiebranche sowie Neueinsteigern aus anderen High-Tech-Branchen. Insbesondere technologieorientierte mittelständische Unternehmen erhalten aus dem Netzwerk positive Impulse zur Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit im nationalen und internationalen Umfeld.

Durch Vernetzung und Einbeziehung von weiteren Akteuren wird das Netzwerk weiter auf- und ausgebaut und steht auch für neue Partner offen.

Das auf Initiative der Ellwanger EurA Consult AG neu gegründete Netzwerk "ZukunftSpeicher - Speichertechnologien für die Energiewende" wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi).